Ein Kranker liegt auf seinem Bett. Im Vordergrund kniet der Arzt, der nach altem indischen Brauch die Medizin mischt, also das Nötige tut. Ebenso im Dienst sind ein Krankenpfleger und eine Schwester. Der Blick des Patienten ist jedoch auf eine Gestalt gerichtet, die in der Bildmitte nur angedeutet und umrisshaft erscheint. Die rechte Hand des Kranken ruht in der Hand des Unsichtbaren. Dort bei Christus ist die Geborgenheit zu erwarten.

Es ist bemerkenswert, dass diese Aussage von einem Arzt gemacht wird. Das Bild will damit sagen: Wir im Krankenhaus tun als Ärzte, Schwestern und Pfleger alles für unsere Kranken. Die entscheidende Hilfe jedoch, die einen Menschen letztlich trägt, auch durch den Tod hindurch, die kann nur der geben, der als Christus unsere Hand festhält.